RASSLERBALL IMMENSEE: Schatzsuche auf den Spuren von Indiana Jones

In der Kürze liegt die Würze»: Dieses Sprichwort nahmen sich die 35 Mitglieder der Guuggenmusig Hohlgass-Rassler zu Herzen. Für sie war die kurze Fasnacht ein Grund mehr, den Fasnachtsbegeisterten ein unvergessliches Fest zu bieten und sie in ein weiteres Abenteuer zu entführen.

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Zwei närrische Abende lang konnten sich Alt und Jung, Gross und Klein in der Mehrzweckhalle Immensee auf die Suche nach dem verlorenen Schatz machen. Bei vollem Haus am Samstag mit rund 1200 Besuchern konnte sich dies aber als schwieriges Abenteuer herausstellen.

Auf jeden Fall waren so manche Indiana Jones' unterwegs. Der eine auf Schatzsuche, der andere auf dem letzten Kreuzzug oder gar im Tempel des Todes. So erstaunte nicht, als sogar das Filmteam rund um Steven Spielberg anzutreffen war. «Wir versuchten auch dieses Jahr unsere Besucher mit einem vielfältigen Programm und einem aussergewöhnlichen Ballmotto zu begeistern», meinte OK-Präsident Patrick Iten. «In der Welt des Indiana Jones soll jeder den Alltag abstreifen und sich für ein paar Stunden in ein freudiges Abenteuer stürzen.»

Auf jeden Fall gelang es den Hohlgass-Rasslern einmal mehr mit der aufwändigen Dekoration eine andere Welt zu erbauen. Ob Schatzhöhle oder Dschungel, ob Geisterbar oder das Plätschern des Wasserfalls - die Fasnächtler waren begeistert.

Musik im Dschungel
Fraglich ist nur, ob Indiana wohl auch auf so viele Guuggenmusigen gestossen ist? Denn am Freitag sorgten vier, am Samstag gar sieben Guuggenformationen für fasnächtliche Musik. Freitags unterhielt zudem Eliot Chambers mit seinen Rockklassikern im Kaffeezelt sowie DJs in der Bar. Besonders stolz waren die Rassler allerdings auf die Partyband FreeXone aus Brunnen.

Am Samstag brachten die erfolgreichen Musiker mit Caroline Chevin und Nori Rickenbacher tropische Hitze in den Rasslerdschungel. Aber auch Partyhits von den DJs sowie die Ländlermusik vom Echo vom Jaist fehlten am Samstag nicht.

So verirrte sich noch mancher bis in die frühen Morgenstunden im Partydschungel. Bei einem Kafi Schnaps oder einem Bier wurden vergangene Abenteuer erzählt oder neue Pläne geschmiedet. Ob bloss für die verbleibende Fasnachtszeit oder gar für länger, es wurden auf jeden Fall für so manche Besucher zwei tolle Fasnachtsabende.

Nichts ohne Arbeit
Das sechsköpfige OK war auf jeden Fall sehr zufrieden. Bereits seit letztem Frühling war es am Vorbereiten und Organisieren. Seit vergangenem Mittwoch wurden die Zelte aufgebaut, dekoriert und die Mehrzweckhalle in einen festtauglichen Dschungel ver-wandelt.

Jetzt freuen sich die Veranstalter, die restlichen Fasnachtstage noch richtig ausleben zu können und das Abenteuerleben selbst noch etwas zu geniessen.

Nina Iten