RAUCHVERBOT: Clubs kämpfen gegen üble Gerüche

Seit der Rauch aus den Clubs und Bars verschwunden ist, riecht es nach Schweiss und Alkohol. Die Betreiber greifen zu verschiedenen Mitteln.

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Partygänger in einem Luzerner Club. (Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Partygänger in einem Luzerner Club. (Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Rauchverbot stellt Clubs vor ein Problem: Es riecht nach Alkohol, Schweiss und anderen Ausdünstungen. Den Zentralschweizer Clubbetreibern stinkt das – sie befürchten Umsatzeinbussen und ergreifen Massnahmen.

So etwa im «Topas» in Zug. Dort hat man begonnen, der Rauchmaschine Duftessenzen beizumischen. Zu einem anderen Mittel greift man im Luzerner «Loft»: Hier nehmen die Mitarbeiter regelmässig einen Duftspray zur Hand. Aber: Wenn sich diese Düfte mit den Ausdünstungen des Partyvolks mischen, riecht es nicht besser als vorher. Drum haben sich Experten einer Duftfirma im «Loft» umgeschaut. Zwei Optionen stehen zur Debatte: Geruchsfilter in die Lüftung einbauen oder spezielle Duftanlagen installieren.

Was im «Loft» zurzeit abgeklärt wird, ist im «Casineum» schon Realität: Ins Lüftungssystem werden Duftmoleküle eingespeist. Die Kosten: 3000 Franken.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ihrer Zentralschweiz am Sonntag.