RAUMPLANUNG: Nutzungsplanung Brunnen Nord wird zum zweiten Mal aufgelegt

Der Kanton Schwyz legt den Nutzungsplan für Brunnen Nord ein zweites Mal öffentlich auf. Grund dafür sind die Veränderungen, die bei den Einspracheverhandlungen beschlossen worden sind. Gegen die Neuerungen kann bis am 29. Februar Einsprache erhoben werden.

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Bild: Neue LZ (Archiv)

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2013 hatte der Kanton die Nutzungsplanung zur Entwicklung der Urmibergachse öffentlich aufgelegt. Gegen den Teil Brunnen Nord gingen 12 Einsprachen ein. Durch Anpassungen des Nutzungsplanes Brunnen Nord habe zwischenzeitlich eine gütliche Einigung mit diesen Einsprechern erzielt werden können, teilte das Volkswirtschaftsdepartement am Mittwoch mit. Den Grundeigentümern, die Land an die Basiserschliessung geben müssen, habe ein vollständiger Realersatz angeboten werden können.

Der minimale Wohnanteil wurde teilweise erhöht. Es kann höher gebaut werden, die maximale Ausnützungsziffer blieb aber unverändert. Gewisse Grundstücke wurden von der Gestaltungsplanpflicht befreit. Weitere Änderungen betreffen ein Silogebäude, den Wildtierkorridor und die Wege für Fussgänger und Velofahrer.

Die Änderungen, die bei den Einspracheverhandlungen erzielt worden sind, müssen neu öffentlich aufgelegt werden, wie die Volkswirtschaftsdirektion mitteilte. Die zweite öffentliche Auflage dauert vom 29. Januar bis zum 29. Februar 2016. Gegen Punkte, bei denen sich gegenüber der ersten Auflage nichts geändert hat, sind keine Einsprachen möglich.

Gegen den zweiten Teil der Nutzungsplanung Urmibergachse-Seewen-Schwyz hatte es ebenfalls Einsprachen gegeben. Die zweite Auflage werde gemeinsam mit der kommunalen Erschliessungsplanänderung für die Muotabrücke West in Ibach gemacht, heisst es in der Mitteilung. (sda)