REGA: Sieben Einsätze innert drei Stunden

Die Rega ist am Sonntag in der Zentralschweiz während nur drei Stunden sieben Mal im Einsatz gestanden. Betroffen waren insbesondere verletzte Berggänger in den Kantonen Schwyz, Luzern, Obwalden und Uri.

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Ein Rega-Helikopter landet beim Stützpunkt Erstfeld. (Themenbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Ein Rega-Helikopter landet beim Stützpunkt Erstfeld. (Themenbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Wie der Rega - Mediendienst mitteilte, gingen am Sonntag zwischen 10.45 Uhr und 13.45 Uhr in der Einsatzzentrale am Züricher Flughafen insgesamt sieben Alarme aus der Region Zentral- und Innerschweiz ein. Eine solche örtliche Konzentration sei für die Einsatzkräfte der Rega eher ungewöhnlich. Im Einsatz seien die Crews der vier Basen Erstfeld, Bern, Wilderswil und Mollis gestanden. Betroffen waren mehrheitlich verletzte Wanderer.

Nach weiteren, detaillierten Angaben der Rega rückte die Crew aus Mollis ans Bockmattli beim Wägitalersee und an den Oberalppass aus, um Berggänger mit Knie- und Fussverletzungen ins Spital zu fliegen. Die Einsatzkräfte der Basis Erstfeld wurden zu Unfallstellen am Grossen Mythen und auf die Rigi Scheidegg aufgeboten. Betroffen waren ein Wanderer mit Herzversagen sowie eine Frau, die sich bei einem Fehltritt das Bein brach.

In Rigi Kaltbad wurde ein Mann bewusstlos und verstarb kurz darauf. Die aufgebotene Rega-Crew der Basis-Wilderswil konnte beim Patienten nur noch den Tod feststellen. Am Glaubenbergpass und in Engelberg mussten insgesamt zwei Personen mit Rückenverletzungen nach einem Motorrad- sowie einem Gleitschirmunfall von der Rega-Crew der Einsatzbasis Bern gerettet werden.

kst