Regelung im Wohnkanton ist entscheidend

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Werden künftig alle Patientinnen und Patienten, die im Luzerner Kantonsspital (Luks), dem grössten Haus in der Zentralschweiz, behandelt werden, gemäss 13er-Liste erfasst? «Nein», sagt Christos Pouskoulas, Leiter der Gesundheitsversorgung, «es liegt nicht in der Kompetenz des Kantons, den Luzerner Spitälern vorzuschreiben, wie sie ausserkantonale Patienten im Rahmen der freien Spitalwahl zu behandeln haben.» Dies vor dem Hintergrund, dass sich der Standortkanton des Luks nicht an den Kosten dieser Behandlungen beteiligt und also auch nicht über ambulant oder stationär bei den Eingriffen zu entscheiden hat. Vielmehr fallen die Kosten bei den Herkunfts- beziehungsweise Wohnkantonen der Patienten an. Das heisst: Diese müssen selber Listen erstellen und verbindlich erklären, die den Vorzug der ambulanten vor der stationären Behandlung definieren – in den eigenen Spitälern ebenso wie in ausserkantonalen. Umgekehrt bedeutet dies: Das Luks kann seine Leistungen für ausserkanto­nale Patienten wie bisher anbieten. So, wie es bei entsprechender medizinischer Indikation für eine stationäre Behandlung im Übrigen auch für die Luzernerinnen und Luzerner der Fall ist. (bbr)