Regelung noch vor der Abstimmung

Wieder die Finanzen: Sie lassen den Regierungsrat eine Warnung aussprechen. Diesmal vor den Kinderzulagen.

Drucken
Teilen
Kinder kosten: Und dies nicht nur wegen des Schulmaterials. (Bild: Keystone)

Kinder kosten: Und dies nicht nur wegen des Schulmaterials. (Bild: Keystone)

Ab dem 1. Januar 2013 soll im Kanton Schwyz eine Kompetenz vom Regierungsrat an den Kantonsrat wechseln: jene, die die Höhe der Kinderzulagen und die entsprechenden Beitragssätze der Einzahler festlegt. In einer Vorlage warnt jetzt der Regierungsrat das Kantonsparlament. Aus finanzpolitischen Gründen sollten für 2013 noch einmal die heutigen Beitragssätze gelten. Heute gibt es im Kanton Schwyz pro Kind 200 Franken im Monat, die Ausbildungszulage beträgt 250 Franken. Und die Arbeitnehmer zahlen 1,6 Prozent ihres Einkommens in die Familienausgleichskasse ein. Diese Ansätze entsprechen den Minimalansätzen des Bundes.
Auch für Selbstständigerwerbende

Ab 2013 wird es auch für die Selbstständigerwerbenden obligatorisch, Beiträge in die Familienausgleichskasse zu zahlen. Die Auswirkungen dieser Neuerungen seien noch unklar, erklärt die Schwyzer Regierung. Deshalb empfiehlt sie dem Kantonsrat, für 2013 an den Beitragssätzen nichts zu ändern. Laut der zuständigen Regierungsrätin, Petra Steimen, würde dieses Handeln Planungssicherheit für die kantonale Familienausgleichskasse aber auch für die Unternehmen bringen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.