REGIONALJOURNAL: Droht Regionaljournal Zentralschweiz das Aus?

Radio DRS prüft als mittelfristige Spar­massnahme die Zusammen­legung von Regionaljournalen und die Schliessung der Regionalstu­dios in Luzern, St. Gallen und Aarau.

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Das Regionalstudio in Luzern. (Archivbild Alexandra Wey/Neue LZ)

Das Regionalstudio in Luzern. (Archivbild Alexandra Wey/Neue LZ)

Gemäss einem Bericht der «Sonntags­Zeitung» hat DRS-Direktor Walter Rüegg seinen Mitarbeitern mitgeteilt, dass die derzeit sieben Regionaljournale auf vier oder gar drei reduziert, respektive zusammengelegt werden könnten.

Radio DRS sendet zur Zeit aus sieben Städten Regionalnachrichten: Zürich (Regionaljournal Zürich Schaffhausen), Bern (Regionaljournal Bern Freiburg Wallis), Basel (Regionaljournal Basel Baselland), Chur (Regionaljournal Graubünden), St. Gallen (Regionaljournal Ostschweiz), Aarau (Regional­journal Aargau Solothurn) und Luzern (Regionaljournal Zentralschweiz).

Heftiger Widerstand ist programmiert
Laut Rüegg werde eine Schliessung der Studios in Luzern, St. Gallen und Aarau geprüft. Sein Vize Iso Rechtsteiner sagte gegenüber der «Sonntags­Zeitung» zudem, dass die Frage erlaubt sein müsse, ob es in Graubünden um jeden Preis ein Regionaljournal brauche.

Zu allfälligen Massnahmen in diese Richtung formiert sich allerdings heftiger Widerstand. Der Bündner SP-Nationalrat Andrea Hämmerle konterte die Ankündigung mit den Worten: «Wenn Regionen zusammengelegt werden, ist das keine Regionalinformation mehr.»

Eine konkrete Sparmassnahme zulasten der Randgebiete gebe es bereits: «Wir planen, die technische Infrastruktur in den Regionalstudios abzubauen», sagte Ivo Rechtsteiner gegenüber der «SonntagsZeitung».

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