REICHENBURG: Tödlicher Unfall: Die Gefahr war bekannt

Eine zwölfjährige Schülerin hat auf dem Schulweg ihr Leben verloren. Nach dem Unfall keimt nun die Diskussion um die Schulwegsicherheit neu auf.

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Die Kreuzung, bei der der tödliche Unfall geschehen ist. (Bild Frieda Suter/Neue SZ)

Die Kreuzung, bei der der tödliche Unfall geschehen ist. (Bild Frieda Suter/Neue SZ)

Dass die Kreuzung von Schulweg und Autobahnzubringer, wo nun eine 12-Jährige auf ihrem Velo durch eine Kollision mit einem Auto ihr Leben liess, Gefahrenpotenzial birgt, war schon vor dem Bau des Schulhauses in Buttikon ein kontrovers diskutiertes Thema. Es gab auch bereits einmal ein Projekt für eine Fussgängerunterführung beim Autobahnzubringer. Es scheiterte vor allem am Problem mit dem Meteorwasser.

Hugo Mettler, ein besorgter Bürger aus Reichenburg, hat sich nun mit einem Brief, in dem Dominik Schuler als Chef des Polizeipostens Siebnen im Jahr 2002 auf Anregung eines besorgten Vaters aus Reichenburg seinen Vorgesetzten Vorschläge machte, an die Medien gewandt. Schuler wollte damals zwei Massnahmen prüfen lassen. Zunächst, ob auf dem Autobahnzubringer mit einer entsprechenden Signalisation auf Gefahren/Schulkinder hingewiesen werden könnte. Aber auch, ob man die Gefahrenstelle mit einem Tempolimit entschärfen könnte. Ausgeführt wurde bis heute keine der Massnahmen.

Frieda Suter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.