REICHENBURG: Tödlicher Unfall: Schulweg ab 2011 sicherer

Vor einer Woche ist ein Mädchen auf dem Schulweg beim Autobahnzubringer Reichenburg tödlich verunfallt. Nun soll der Schulweg bald sicherer werden.

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Die Kreuzung, bei der der tödliche Unfall geschehen ist. (Bild Frieda Suter/Neue SZ)

Die Kreuzung, bei der der tödliche Unfall geschehen ist. (Bild Frieda Suter/Neue SZ)

Ein 12-jähriges Mädchen ist am 3. November beim Überqueren des Autobahnzubringers Reichenburg tödlich verunfallt. Wie die Baudirektion des Kantons Schwyz mitteilt, sind unabhängig von diesem Unfall die Planungsarbeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf diesem Strassenabschnitt seit längerer Zeit im Gang. Nun ist eine konkrete Lösung absehbar.

Das komplexe Umfeld mit mehreren Beteiligten und mit Grundwasserproblemen stellt laut Baudirektion hohe Anforderungen an die Projektierung, welche bereits seit 2003 läuft. So musste zum Beispiel das Projekt einer Radfahrerunterführung fallen gelassen werden, da die Eingriffe ins Grundwasser zu komplex gewesen wären.

Endscheid noch in diesem Winter
Eine umfassende, sichere Lösung entlang der Kantonsstrasse ist nun absehbar. Im Vordergrund steht die Erstellung eines Kreisels bei der Verzweigung sowie von kombinierten Rad- und Gehwegen auf den offenen Strecken, heisst es in der Mitteilung. Das Bauprojekt soll bis Ende 2010 vorliegen, die finanziellen Mittel sind im kantonalen Strassenbauprogramm für die Jahre 2012/13 eingestellt.

Wenn alles reibungslos verläuft, kann laut Baudepartement Ende 2011 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Noch in diesem Winter soll der Systementscheid gemeinsam zwischen Gemeinde, Bezirk und Kanton gefällt werden. 

ana