Reklamieren verboten - wir sparen

Die kantonale Verwaltung muss sparen. Um die Chefs nicht unnötig zu belasten, sollen die Angestellten von weiteren Reklamationen absehen.

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Der Schwyzer Kantonsarchitekt Martin Weishaupt. (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Der Schwyzer Kantonsarchitekt Martin Weishaupt. (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Der Schwyzer Kantonsrat übt einen massiven Spardruck auf die kantonale Verwaltung aus. Die Sparübung bleibt nicht ohne Folgen, wie sich in den letzten Monaten verschiedentlich zeigte. So mussten beispielsweise zahlreiche Bau- und Strassenprojekte auf spätere Zeitpunkte verschoben werden.

Aber auch die rund 1200 Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung bekommen die Sparwut zu spüren. «Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Mittel für den baulichen Liegenschaftsunterhalt im Budget 2011 um rund 50 Prozent gekürzt», erklärt der Schwyzer Kantonsarchitekt Martin Weishaupt.

In einem diese Woche an sämtliche Regierungsräte und Mitarbeiter der Verwaltung verschickten E-Mail weist Weishaupt auf die Konsequenzen hin. So wird in der internen Mitteilung unter anderem der Leistungsabbau bei der Reinigung beschrieben.

«Beispielsweise muss auf die Fensterreinigung verzichtet werden, oder die Kehrichtkübel werden weniger häufig geleert.» Hingewiesen wird aber auch auf das Thema Energiesparen. «Das Budget für die Stromversorgung der kantonalen Verwaltung wurde ebenfalls um rund einen Fünftel gekürzt», steht in der Mitteilung. Die Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung werden aber auch angehalten, sich beim Immobilienmanagement nicht mehr zu beschweren.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.