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Rekord für LZ-Weihnachtsaktion: Unsere Leserinnen und Leser spenden über 4,86 Millionen Franken

Die LZ-Weihnachtsaktion verzeichnet für ihre 23. Sammlung ein Rekordergebnis. Gespendet worden sind 4'867'175 Franken. Dank dieser Grossherzigkeit können wir Tausenden von Einzelpersonen und vor allem auch Familien helfen.
Arno Renggli

«Dieses Ergebnis zeigt, wie gross die Solidarität in unserer Region ist», freut sich Bettina Schibli, Stiftungsratspräsidentin der LZ-Weihnachtsaktion. «Dass wir erneut einen Rekord verzeichnen dürfen, damit haben wir nicht gerechnet.» Gestern Nachmittag waren alle Spenden gezählt: Total sind es 4'867'175 Franken.

Wie willkommen die Hilfe ist, zeigt auch der Rekordeingang von Hilfsgesuchen: Total sind es 3848, die von sozialen Institutionen zu Gunsten von Not leidenden Einzelpersonen und Familien eingereicht worden sind. Auch dieses Jahr haben viele Firmen die LZ-Weihnachtsaktion unterstützt. Der grösste Teil der Spenden ist aber dank unseren Leserinnen und Leser zustande gekommen: 16’309 Personen und Firmen haben Beiträge eingezahlt. Seit der Gründung der LZ-Weihnachtsaktion im Jahr 1996 haben wir total über 54 Millionen Franken gesammelt. Das Spendenkonto bleibt das ganze Jahr geöffnet. Ab sofort werden Spenden der nächsten LZ-Weihnachtsaktion gutgeschrieben.

Dank LZ-Weihnachtsaktion sich ins Leben zurückgekämpft

«Auch dank Ihnen hatten wir den Mut, uns ins Leben zurückzukämpfen.» Dies hat uns die Mutter von zwei Kindern aus dem Kanton Luzern geschrieben, deren Mann mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert worden war. Im Brief schildert sie den endlosen Leidensweg mit Operationen, Chemotherapien, Komplikationen, dem phasenweisen Ringen mit dem Tod, kaum zu lindernden Schmerzen, Hoffnung und Rückschlägen.

Und doch ist der Trend endlich positiv. «Als mein Mann eine Treppe hinaufgehen konnte, brach Freudenjubel aus», berichtet die Frau, die ihren Mann monatelang betreut hatte. Auch in der Phase, als er einen kalten Entzug von den Schmerzmitteln machen musste. Heute kann er wieder Teilzeit arbeiten, die ganze Familie blickt optimistisch in eine Zukunft, in der sie sich noch oft der neuen Situationen anpassen muss, die aber wieder bewältigbar erscheint. Wir sind froh, dass die LZ-Weihnachtsaktion dank Spenden unserer Leserinnen und Leser hierbei mithelfen durfte.

Schicksal kann auch jene treffen, denen es davor gut ging

Immer wieder zeigen die über 3800 Unterstützungsgesuche, die wir für die aktuelle Sammlung erhalten haben: Das Schicksal kann auf einen Schlag das Leben von Menschen aus dem Lot bringen. Und es kann praktisch jeden treffen. Oft leiden ganze Familien mit, wenn jemand stirbt, verunfallt oder schwer erkrankt. Zum grossen Schmerz kommen rasch auch existenzielle Sorgen hinzu: Wie soll es weitergehen, wenn etwa eine junge Mutter den Vater der Kinder verliert? Vermag eine Bauernfamilie, die einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften hat, ihren Hof zu behalten?

In solchen Situationen kann die LZ-Weihnachtsaktion einspringen. Oft hilft ein einziger Beitrag, um eine akute Notsituation zu überbrücken und das Leben von Menschen wieder in positive Bahnen zu lenken. Wir haben anhand verschiedener Beispiele berichtet, was eine solche Unterstützung bewirken kann. Das Materielle ist nur eine Seite. Genauso wichtig ist das Erleben der Solidarität, die in unserer Region herrscht. Und die den Betroffenen neuen Mut schenkt.

So geschehen etwa bei einer achtköpfigen Familie aus dem Kanton Luzern, die mit der Krebserkrankung der Mutter klarkommen muss. Gerade dieses Beispiel zeigt, dass ein Schicksalsschlag auch die Existenz von Menschen akut gefährden kann, die davor ihr Leben gut gemeistert haben, in diesem Fall sogar mit sechs Kindern. Doch in dieser neuen dramatischen Notlage mit noch offenem Ausgang war unsere Hilfe sinnvoll und sehr willkommen.

Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen

Berichtet haben wir auch über junge Mütter, die plötzlich alleinerziehend waren. Hier konnten wir wertvolle Starthilfe leisten mit sehr guten Aussichten. Denn diese Alleinerziehenden nehmen ihre grosse Aufgabe an und sind auch bereit, auf vieles zu verzichten, um ihren Kindern einen möglichst guten Einstieg ins Leben zu ermöglichen. Natürlich gibt es auch Väter in solchen Notsituationen.

Junger Alphornbläser gibt grossartiges Beispiel

Berührt hat uns auch die Begegnung mit einer 17-jährigen Luzernerin, die an Borreliose erkrankt ist. Sie kann weder zur Schule gehen, noch an Aktivitäten mit Gleichaltrigen teilnehmen. Ihr Leben steht still. Doch inzwischen hat sie den Tiefpunkt der Resignation überwunden und tut zusammen mit ihren Eltern alles, um die Krankheit zu besiegen. Auch an die Zukunft denkt sie wieder: «Vor meiner Krankheit sagte ich immer: Ich will mal einen Job, wo ich möglichst wenig mit Menschen zu tun habe. Heute sehe ich das anders: Ich möchte im sozialen Bereich arbeiten und anderen helfen.»

Und da ist noch Alphornbläser Sämi Klein aus Mosen. Er gehört nicht zu den Hilfeempfängern, sondern zu den zahlreichen Menschen, die helfen. Motiviert durch das Schicksal eines Klassenkameraden, dessen Mutter an Krebs gestorben ist, hat er immer wieder mit Strassenmusik für die LZ-Weihnachtsaktion gesammelt. Später lernte auch seine Mutter das Alphornspiel, dann seine jüngere Schwester, und so sind sie nun bereits zu dritt aufgetreten. Diese Familie ist stellvertretend für die vielen persönlichen Initiativen zu Gunsten die LZ-Weihnachtsaktion. Dafür danken wir herzlich.

Hinweis: Das Dossier zur LZ-Weihnachtsaktion

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