Rekord schon vor dem Rennen

Für das diesjährige internationale Bergrennen von Küssnacht am Rigi auf die Seebodenalp haben sich so viele Fahrer angemeldet wie noch nie. Erstmals zählt das Rennen auch zu einer offiziellen Meisterschaft.

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Zwei historische Motorräder unterwegs auf die Seebodenalp. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Zwei historische Motorräder unterwegs auf die Seebodenalp. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

197 Fahrerinnen und Fahrer aus der Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich und England haben sich für das dritte internationale Bergrennen am 10. und 11. September angemeldet – ein neuer Rekord. Das freut auch OK-Präsident Roman Schlömmer: «Es scheint sich unter Freunden des historischen Motorrad-Rennsports herumgesprochen zu haben, dass die Rennstrecke auf die 1000 Meter über Meer gelegene Seebodenalp eine begehrte Herausforderung für Mensch und Maschine ist.»

Eine weitere Neuheit ist, dass dank der Kategorie FHRM (Freunde historischer Rennmotorräder) das Bergrennen erstmals zu einer offiziellen Meisterschaft zählt.

Die Wurzeln des Rennens reichen weit zurück: Die nationalen Motorrad-Bergrennen «Küssnacht-Seebodenalp» galten in den 20er- und 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts als eine der bedeutendsten Veranstaltungen im nationalen Motorradsport. Dann wurde es still um das Küssnachter Bergrennen. Erst im Jahr 2005 wurde es wieder aus dem Dornröschen-Schlaf geweckt. 2007 fand das erste Rennen der Neuzeit statt. 2009, folgte das zweite. Und im Herbst wird bereits das dritte Rennen mit Rekordbeteiligung durchgeführt. Die Veranstaltung soll den Charme aus den 30iger-Jahren des letzten Jahrhunderts widerspiegeln. OK-Präsident Roman Schlömmer ist zuversichtlich, was die Zukunft betrifft: «Die Zeichen stehen gut, dass das legendäre Bergrennen auch in den kommenden Jahren bestehen wird.»

pd/rem