REKRUTIERUNG: Schwyzer Kantonspolizei sucht Verstärkung

Die Schwyzer Polizei will sich quantitativ verstärken, ohne dabei die Qualität zu vernachlässigen. Die Rekrutierung verläuft zäh.

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Florian Grossmann, Mediensprecher (links), und Lorenzo Hutter, Kommandant der Kapo Schwyz. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Florian Grossmann, Mediensprecher (links), und Lorenzo Hutter, Kommandant der Kapo Schwyz. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Der Schwyzer Polizei fehlt genügend Personal. Dies liess gestern der Schwyzer Polizeikommandant Lorenzo Hutter unverblümt durchblicken. «Es sind rund 10 Polizisten, die uns fehlen», sagte Hutter anlässlich des jährlich stattfindenden «Medienkaffees». Es gäbe leider keinen Markt mit ausgebildeten Polizisten. Auch auf ausländische Polizeikräfte könne man nicht einfach beliebig zurückgreifen. Die Gründe, weshalb sich Schweizer Polizeikorps schwertun, genügend Personal zu rekrutieren, liegen auf der Hand. «Die wirtschaftliche Situation trägt dazu bei, dass wir uns schwertun, neue Mitarbeiter zu finden», sagte Hutter.

Qualität und Quantität
«Wir werden Massnahmen einleiten, um unser Kader aufstocken zu können», formulierte Hutter am Dienstag eines seiner Ziele. Ein Patentrezept habe er allerdings nicht auf Lager. Es sei aber unabdingbar, dass die Schwyzer Kantonspolizei den bisherigen Anforderungslevel beibehalte. «Wir wollen nicht nur quantitativ ausbauen, auch die Qualität unserer Mitarbeiter soll beibehalten werden, davon rücken wir nicht ab», so der Schwyzer Polizeikommandant. Es soll weiterhin versucht werden, genügend Anwärter für den Polizeiberuf zu finden. Nur etwa zehn Prozent aller Anwärter, die sich für den Polizeiberuf entscheiden, schaffen allerdings die Aufnahmekriterien. Künftige Schwyzer Polizisten müssen eine abgeschlossene Berufslehre vorweisen und über die entsprechende Sozialkompetenz verfügen. Derzeit begegnet man der Personalknappheit mit gestrafften Dienstplänen.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.