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RIED-MUOTATHAL: Nach Brand kommt nur ein Abbruch in Frage

Nach dem schweren Brand im Ried-Muotathal musste das Haus ganz abgebrochen werden. Zu retten gab es kaum noch etwas.
Christian Gwerder sucht in der Brandruine nach persönlichen Gegenständen. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Christian Gwerder sucht in der Brandruine nach persönlichen Gegenständen. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Christian Gwerder suchte am Freitagmorgen in den verbrannten Trümmern seines Hauses nach persönlichen Habseligkeiten. Dabei konnte er noch einige schriftliche Unterlagen und einen Feuerlöscher retten. Mit vorsichtigen Schritten bewegte sich der Muotathaler durch den Schutt des 200-jährigen Gebäudes. Er sei in dem alten Schwyzerhus aufgewachsen, wie er sagt. Seine Eltern hätten es 1947 gekauft. Auf die Frage, wie er sich fühlte, antwortete er schulterzuckend: «Es ist halt so.»

Laut André Schnüriger, Feuerwehrkommandant Muotathal, hat es im Haus sehr stark gebrannt. Dies sei auf die mit Papier isolierten Zwischenböden zurückzuführen. Erst versuchten die Einsatzkräfte den Brand mit Wasser zu kühlen. Dies habe aber nichts genützt, so Schnüriger. Mit einer Wärmebildkamera wurde festgestellt, dass das Innere des Hauses stark erhitzt war. Darauf entschied man sich, in Absprache mit den Besitzern, das Haus abzubrechen.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.

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