RIGI-BERGLAUF: An der Rigi WM-Qualifikation holen

Die 27. Ausgabe des Internationale Rigi-Berglaufes von diesem Sonntag steht unter einem besonderen Stern. Wer an die Berglauf-WM will, muss am Rigi sein Ticket holen.

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Die Schwyzerin Daniela Gassmann gewinnt 2009.(Bild pd)

Die Schwyzerin Daniela Gassmann gewinnt 2009.(Bild pd)

Wie das Organisationskomitee vom 27. Internationalen Rigi-Berglauf am Mittwoch bekannt gab, müsse sich am Rigi bewähren, wer an die WM nach Polen fahren will. Denn der Rigi-Berglauf sei der einzige Qualifikationslauf in der Schweiz für die Berglauf-Senioren-Weltmeisterschaften im polnischen Korbielow am 28. Auguststatt.

OK-Präsident Aldo Rickenbach erwartet deshalb ein starkes Läuferfeld. «Die Zentralschweizer Läufer erhalten Konkurrenz, die stärksten Bergläufer der Schweiz werden bei uns am Start erwartet.»

«Es wird nicht einfach», weiss Rickenbach. «Der Rigi-Berglauf ist ein mittelschwerer bis gar schwerer Lauf. Vor allem im letzten Abschnitt, von Staffel auf den Kulm, wenn jeder Muskel brennt, muss man nochmals durchbeissen und alles von sich abverlangen.» Der Lauf verlange von den Athleten und Athletinnen alles ab.

Bereits über 100 Voranmeldungen
Der 27. internationale Rigi-Berglauf, der früher auch Rigi-Trägerlauf hiess, ist also eine Herausforderung an die Sportler und Sportlerinnen. Denn es sei nicht nur die 11,3 Kilometer lange Strecke von Arth zum Kulm; von Arth am See auf den Zielpunkt Rigi Kulm seien dazu 1380 Höhenmeter zu meistern. Dieser Berglauf weise die längste Laufstrecke aller Zentralschweizer Bergläufe auf, so die Organisatoren.

Rickenbach freut sich auf den kommenden Sonntag. Es hätten sich bereits über 100 Personen vorangemeldet. Das lasse ein grosses Startfeld erwarten. Im Schnitt seien es gegen 250 Athleten.

Am Sonntag wird in Arth am See das Feld morgens um 9.45 Uhr auf die Strecke geschickt. Und die Nachwuchssportler können von Staffel bis Kulm zum zweiten Mal Berglauf-Luft schnuppern.

kst