RIGI KALTBAD: Botta-Bad fehlen die Besucher

Die Besucherzahl im neuen Mineralbad liegen deutlich unter den Erwartungen. Für die Wende setzen die Betreiber auf Mundpropaganda.

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Das Mineralbad auf Rigi-Kaltbad lädt zum Entspannen ein: das Kristallbad mit einem Lichtschacht in der Decke. (Archivbild Pius Amrein)

Das Mineralbad auf Rigi-Kaltbad lädt zum Entspannen ein: das Kristallbad mit einem Lichtschacht in der Decke. (Archivbild Pius Amrein)

Unter den gespannten Augen der Öffentlichkeit ist im letzten Sommer das neue Gesicht von Rigi Kaltbad eingeweiht worden. Darunter auch das Herzstück, das Mineralbad, welches Anfang Juli 2012 seinen Betrieb aufgenommen hat. Nach sieben Monaten Betrieb zeigen sich jedoch Anlaufschwierigkeiten. Bisher haben 25 000 Gäste das von Architekt Mario Botta entworfene Mineralbad besucht. Im Tagesschnitt sind dies gegen 150 Besucher – nur die Hälfte der eingeplanten 300 Besucher pro Tag.

Geschäftsführer bleibt optimistisch

«Das Ziel wäre, dass in 5 Jahren jährlich 100 000 Badegäste das Bad auf der Rigi und natürlich damit auch die Rigi besuchen würden», sagt Roger Bernet, Geschäftsführer der Firma Aqua-Spa-Resorts, zu der das Mineralbad gehört. Es brauche einfach Zeit, denn die Rigi sei für die meisten ja nicht einfach um die Hausecke erreichbar, und ein Ausflug müsse deshalb geplant werden. Zurzeit pendle sich der Besucherzustrom ein.

Sasa Rasic / Neue Luzerner Zeitung

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