RIGI: Ultimatum für ein idyllisches Bergbeizli

Das Leitungswasser im Restaurant Dächli an der Rigi ist mit Fäkalbakterien versetzt. Jetzt greift der Kanton ein.

Drucken
Teilen
Neben dem Stall des Restaurants stehen rostige Baumaschinen. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Neben dem Stall des Restaurants stehen rostige Baumaschinen. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Das Restaurant Dächli ist wahrlich ein lauschiger Ort. Hoch über Arth und Goldau gelegen, eingebettet im bewaldeten Anstieg zur Rigi, bietet das «Dächli» dem Besucher einen wunderbaren Weitblick. Nicht erstaunlich also, dass dieses Bergrestaurant bei den Erholungsuchenden einen ausgezeichneten Ruf geniesst.

Die heile «Dächli»-Welt kennt aber auch Schattenseiten.  Denn eine Probe des Hahnenwassers, entnommen am 15. Oktober, zeigt ein unappetitliches Bild. So stiessen die Experten des Laboratoriums der Urkantone bei ihrem Untersuch unter anderem auf Fäkalkeime, die zum Beispiel von tierischen Exkrementen herrühren können.

Gemäss der Zuger Kantonschemikerin Susanne Pfenninger führt solches Wasser mitunter zu Durchfall, aber auch Erbrechen. Nun wurde ein Ultimatum gesetzt. «Dächli»-Besitzer Marcel Camenzind sagt: «Ich muss nun bis zum 30. November zuhanden des Laboratoriums der Urkantone einen Bericht verfassen und darin erläutern, wie ich das Problem in den Griff kriege.»

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».