Rigi wächst dank Chinesen auf 1800 Meter an

Die Chinesen sind bereit, nun muss noch die Gemeinde zustimmen: 2014 soll auf Rigi-Kulm ein Felsen aus China installiert werden.

Guido Felder
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Der Emei Shan (links) und die Rigi: Mit dieser Fotomontage werben die Rigi-Bahnen für die Partnerschaft der beiden Berge. (Bild: Bildmontage Rigi-Bahnen)

Der Emei Shan (links) und die Rigi: Mit dieser Fotomontage werben die Rigi-Bahnen für die Partnerschaft der beiden Berge. (Bild: Bildmontage Rigi-Bahnen)

Die Rigi-Bahnen werben seit 2004 in China aktiv um Touristen, inzwischen sogar mit einem eigenen «Mt-Rigi-Büro» in Peking. Um die Werbung weiter zu intensivieren, sind die Rigi-Bahnen mit der Tourismusregion um den Berg Emei Shan und Leshan eine Partnerschaft eingegangen. Diese Region wurde als Partner ausgesucht, weil sich die beiden Berge von der Form her ähneln und viele Touristen anziehen.

Nun planen die beiden Tourismusregionen etwas ganz Spezielles: Von der Rigi soll ein maximal 10 Tonnen schwerer Felsbrocken abgebaut und auf den Emei Shan transportiert werden. Umgekehrt erhält die Rigi einen etwa ebenso grossen Felsen des chinesischen Berges, der auf Rigi-Kulm neben dem Triangulationspunkt platziert werden und Berggängern als Fotosujet dienen soll. Das Projekt steht kurz vor der Baueingabe und hat einen speziellen Nebeneffekt: Dank des China-Felsens würde die heute 1797,5 Meter hohe Rigi die 1800-er-Grenze erreichen.

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Die Vorgeschichte aus der "Zentralschweiz am Sonntag" vom 12. Juni 2012 »