Rothenthurm und Sattel planen Wasserverbund

Zwischen den beiden Wasserversorgung Rothenthurm und Sattel ist mittelfristig eine Verbindungsleitung geplant. Damit soll gegenseitig die Versorgungssicherheit verbessert und der Wasseraustausch in Notsituationen ermöglicht werden.

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Die geplante Leitung gewährleistet die Wasserversorgung beider Gemeinden auch in Notsituationen. Themenbild. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die geplante Leitung gewährleistet die Wasserversorgung beider Gemeinden auch in Notsituationen. Themenbild. (Bild: Archiv Neue LZ)

Wie die Gemeinden in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben, seien sowohl in der Gemeinde Sattel wie auch in Rothenthurm zurzeit Bauvorhaben für die Verbesserung der jeweiligen gemeindlichen Wasserversorgungen im Gang. Letztere realisiere eine neue Wasserversorgung für das Gebiet Biberegg, und Sattel fasse in der «Mäderen» eine Quelle als Ergänzung der Quelle in der Eumatt.

Nun haben sich die beiden Gemeinderäte in einer Absichtserklärung darüber geeinigt, dass man mit einer Verbindungsleitung über die Lustnau die beiden Gemeindewasserversorgungen in einem Zeitraum von 10 bis 20 Jahren miteinander verbinden will.

Mit einer solchen Verbundleitung würden sich die beiden Wasserversorgungen in Notsituationen helfen und die Versorgungssicherheit zusätzlich verbessern können, so die beiden Gemeinden. Da die Gemeinde Sattel schon mit den Wasserversorgungen von Steinen und Steinerberg verbunden ist und diese ihrerseits über Verbindungsleitungen nach Schwyz verfügen, könnte langfristig der Wasserverbund noch weiter ausgedehnt werden.

pd / kst