ROTHENTHURM: Verzögerung im Hochmoor

Seit der Hiobsbotschaft zur Kantonsstrasse H8 ist ein Jahr vergangen. Jetzt hofft der Kanton auf einen Entscheid im Herbst.

Bert Schnüriger
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Die Aufschüttung links im Bild zeigt, wie die H 8 künftig ins Hoch­moor führen und den Bahnübergang in der Höhli umfahren soll. (Bild Bert Schnüriger)

Die Aufschüttung links im Bild zeigt, wie die H 8 künftig ins Hoch­moor führen und den Bahnübergang in der Höhli umfahren soll. (Bild Bert Schnüriger)

Mindestens ein Jahr Verzögerung ergibt sich für das Strassenbauprojekt des kantonalen Tiefbauamts in der Kantonsmitte. Dort soll für mehr als 80 Millionen das letzte Teilstück der Strasse Schwyz–Pfäffikon neu gebaut werden. Der Verlauf der Strecke tangiert das Rothenthurmer Hochmoor. Trotz umfangreicher Verhandlungen in früheren Jahren und damals signalisiertem grünen Licht veranlasste das Bundesamt für Umwelt letztes Jahr überraschend einen Stopp. Der Kanton Schwyz musste die schon 2010 gestarteten Ausschreibungen einstellen. Allenfalls müsste das Projekt erneut angepasst werden, verlautete aus Bern.

Im kantonalen Tiefbauamt ging man inzwischen über die Bücher. Baudirektor Othmar Reichmuth ist der Auffassung, das Projekt sei durchaus bewilligungsfähig. Denn man habe umfangreiche Ersatzmassnahmen zum Moorschutz vorgesehen. Klärung soll jetzt im kommenden Herbst eine Besprechung mit den Bundesbehörden bringen.

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