RÜCKBLICK: Das war das Jahr 2008 in der Zentralschweiz

Ruedi Rymanns Tod, das Eidgenössische Jodlerfest, das Luzerner Ja zur Sportarena und ein blinder Gemeinderat: Das sind einige der Themen, die die Region im vergangenen Jahr bewegt haben. Ein multimedialer Rückblick.

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Der Abschied des Jahres
«Da hängt einer neben mir an der Wand am Kreuz, der mir noch Hoffnung gibt», sagte Ruedi Rymann noch Mitte August dieses Jahres nach Abbruch der Chemotherapie gegen sein Krebsleiden. Einen Monat später ist er tot. Eingeschlafen im Kreis seiner Familie im Alter von 75 Jahren. Ein Jahr vorher hatte ihn die Musikwelt noch gefeiert: Rymann war die Hauptfigur am Volksmusikfestival Obwald Ende Juni. Im Dezember gleichen Jahres erkor das TV-Publikum seinen «Schacher Seppli» zum Schweizer Hit des Jahres. Zum Artikel mit Bildergalerie und Video »

Das Projekt des Jahres
Am 30. November sagte der Souverän Ja zur Sportarena – jetzt hat das Stadion bereits einen Namen. Wann die Bagger auffahren, ist aber ungewiss. 55,1 Prozent sagten Ja, 44,9 Prozent sagten Nein. Die Stadtluzerner Stimmbevölkerung sprach sich am Sonntag, 30. November, für den Bau der Sportarena auf der Allmend aus. «Das ist kein glorioses, aber ein solides, hart erarbeitetes Ja», kommentierte FDP-Stadtrat und Baudirektor Kurt Bieder das Resultat. Zum Artikel »  / Zum Dossier »

Das Ereignis des Jahres
Swissness pur. Luzern erlebte am letzten Juni-Wochenende 2008 das «rüüdigste Fäscht» aller Zeiten. Das Eidgenössische Jodlerfest brach alle Rekorde. 360'000 Personen haben den Festort Luzern besucht. An den Wettvorträgen hatten sich mit 12'000 aktiven Jodlern, Fahnenschwingern und Alphornbläsern so viele wie noch nie beteiligt. Rekord auch bei den Jodlergruppen aus dem Ausland (24). Am Nachtspektakel, das unter der Affiche «Das Seebecken jodelt» stand, sangen gegen 260'000 Festbesucher gemeinsam den «Beichle-Jutz» des Entlebuchers Franz Stadelmann. Zum Artikel mit Bildergalerien und Videos »

Die Person des Jahres
«Alles ist so, wie ich mir das vorgestellt habe», sagt Ivo Egger. Seit vier Monaten sitzt der blinde SP-Mann nun bereits im Gemeinderat des luzernischen Buchrain. Seine Wahl im Juni hatte schweizweit für Aufsehen gesorgt. Im Wahlkampf hatte die FDP Buchrain-Perlen Bedenken angemeldet, dass sich die Geschäfte im Gemeinderat mit einem blinden Mitglied verkomplizieren könnten. Diese äusserte die Partei in einem Brief, der an rund 200 Haushalte verschickt wurde. Geschadet haben die Bedenken Ivo Egger nicht – im Gegenteil. Zum Artikel »

Einen ausführlichen regionalen Jahresrückblick in Bildern gibt es hier »

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red