Rückkehr von Abt Martin Werlen ist ungewiss

Was Abt Martin Werlen denn wirklich fehlt, darum machen die Mönche ein grosses Geheimnis. Sicher ist: Es muss etwas Ernstes sein.

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Noch ist ungewiss, wann Abt Martin Werlen wieder ins Kloster Einsiedeln zurückkehren kann. (Bild: Archiv Laura Vercellone/Neue SZ)

Noch ist ungewiss, wann Abt Martin Werlen wieder ins Kloster Einsiedeln zurückkehren kann. (Bild: Archiv Laura Vercellone/Neue SZ)

Wie geht es Abt Martin Werlen? Am späten Donnerstagabend informierte das Kloster Einsiedeln, dass die medizinischen Abklärungen nach dem Unfall von vergangener Woche «weitgehend abgeschlossen» seien. Nach wie vor unklar ist, wie schwer die Verletzungen des Abts sind. Wie der Informationsbeauftragte des Klosters, Pater Alois Kurmann, gegenüber der Neuen Schwyzer Zeitung sagte, sei der Abt während des Badmintonspiels «umgefallen». Dabei sei er mit dem Kopf in eine Wand geprallt. Der 49-Jährige wurde mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in ein ausserkantonales Spital eingeliefert.

Obwohl sich die Mönche auch weiterhin nicht konkret zu Art oder Umfang von Abt Martins Verletzung äussern, könnte der Benediktiner allenfalls auch einen Hirninfarkt erlitten haben. Darauf deutet hin, dass die Mönche sowie die Ärzte von Martin Werlen davon ausgehen, dass der Abt auf absehbare Zeit nicht ins Kloster zurückkehren und eine Rehabilitation brauchen werde, «Ich dementiere nichts, und ich bestätige nichts», sagte Peter Alois Kurmann auf die Frage, ob es sich bei der Verletzung um einen Hirninfarkt handeln könnte. «Der Abt braucht nun Ruhe und Schonung», so Pater Alois.

Harry Ziegler

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