Rücksicht auf Wildtiere im Winter

Skitouren und Schneeschuhwanderungen im Gebiet Ibergeregg sind bei Wintersportlern sehr beliebt. Im Natur- und Wildschutzgebiet gibt es zum Schutz der Tiere aber einige Regeln zu beachten.

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Winter auf der Ibergeregg. (Archivbild/Neue SZ)

Winter auf der Ibergeregg. (Archivbild/Neue SZ)

Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei erinnert in einer Mitteilung daran, dass die Ibergeregg ein kantonales Naturschutzgebiet ist, in welchem einige wichtige, rechtsverbindliche Regeln zu beachten sind. So darf es jeweils vom 1. Dezember bis zum 30. März nur in der vorgegebenen Zone für Wintertourismus und in wenigen Wintertourismuskorridoren begangen werden.

Zum Schutz der Wildtiere

Diese Regelung wurde erlassen, weil die in der Ibergeregg vorkommenden Wildtiere, darunter etliche gefährdete Arten, insbesondere im Winter viel Ruhe brauchen. Im Fokus steht der Schutz von Auer- und Birkhühnern, von Haselhühnern oder Feldhasen. Hinzu kommen aber auch andere Wildtierarten wie Hirsche, Rehe und Gämsen. Auch sie sind auf Schutz vor Störung dringend angewiesen. Die Nahrung ist im Winter knapp und wenig ergiebig. Somit sind auch die Energieressourcen der Wildtiere limitiert.

Korridore und Routen

Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei ruft die Besucher deshalb dazu auf, sich auf ihren Skitouren, beim Schneeschuhlaufen, oder bei anderen wintersportlichen Aktivitäten in der Ibergeregg an die erlaubten Korridore und Routen zu halten. Damit können sie einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Tierwelt in der empfindlichen Schönheit der Ibergeregg leisten. Die Gebiete, in denen sich die Besucher der Ibergeregg im Winter aufhalten können, sind eingangs des Schutzgebietes auf Tafeln angezeigt und vor Ort markiert.

pd/bep