RUHEZONEN: Winter-Sportler gefährden die Wildtiere

Unter den eisigen Temperaturen leiden auch die Tiere in der Zentralschweiz. Dem Wild machen sie aber noch nicht so viel aus – ausser man stört es bei der Ruhe.

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Ein Feldhase sollte im Winter möglichst wenig durch Sportler oder Hunde gestört werden. (Bild djv.newsroom.de)

Ein Feldhase sollte im Winter möglichst wenig durch Sportler oder Hunde gestört werden. (Bild djv.newsroom.de)

Am letzten Wochenende ist das Thermometer in der Zentralschweiz tief unter die Nullgradgrenze gesunken. Die eisigen Temperaturen liessen die Zentralschweizer schlottern. Den Wildtieren in den Wäldern macht die Kälte vorerst nichts aus, sagt Josef Muggli, Leiter der Abteilung Jagd und Fischerei des Kantons Luzern: «Rehe, Gämsen, Rothirsche oder Feldhasen haben im Vorwinter noch genügend Reserven.» Auch in Nidwalden, Uri und Schwyz ist die Situation ähnlich.

Im Winter ziehen sich die Tiere laut Muggli an windgeschützte Orte zurück und reduzieren ihre Lebensfunktionen. «Wichtig ist aber, dass sie dabei nicht durch Freizeitsportler oder frei laufende Hunde gestört werden», so Muggli. Werden sie aus dem Versteck gezwungen, verbrauchen sie viel Energie. Wildruhezonen sind in den meisten Kantonen mit Tafeln signalisiert.

Rahel Bühler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.