SATTEL: Der General auf der Alp Halsegg

Die Schwyzer Gemeinde Sattel hat ihr erstes Museum erhalten. Es zeigt Leben und Werk eines Grossen der Schweizer Geschichte.

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Auch der Nachwuchs interessiert sich für das Kartenmaterial von General Dufour. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Auch der Nachwuchs interessiert sich für das Kartenmaterial von General Dufour. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Es knallte gewaltig auf der Alp Halsegg oberhalb Sattel. Aus zwei Geschützen einer bis vor kurzem noch geheimen Artilleriefestung wurden gestern kurz vor Mittag ein paar Kilo Schwarzpulver verböllert. Die Festung war erst 1988 von der Armee gebaut worden.

Am Samstag wurden die beiden Bunker als Museum neu eröffnet. Einer der Bunker wurde im Originalzustand belassen. Zu sehen sind dort die beiden Geschütze, die Unterkünfte für eine zwei Dutzend Mann starke Bunkerbesatzung, optische Zielbestimmungsgeräte oder Chiffriermaschinen, die der legendären deutschen «Enigma» aus dem Zweiten Weltkrieg ähneln.

Im zweiten, vollständig ausgeräumten Bunker hat der Verein ein Dufour-Museum eingerichtet. Es zeigt das Leben und das Werk von Henri Dufour. Schautafeln, Karten, Abbildungen und Gegenstände schildern Dufours bewegtes Leben nicht nur als Truppenführer, sondern auch als Ingenieur, Diplomat und vor allem als Kartograf.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».