SATTEL-HOCHSTUCKLI: «30% werden sich nicht rüber getrauen»

Der Verwaltungsrat der Sattel-Hochstuckli AG rechnet damit, dass sein Personal auch mal einen Ängstlichen von der Hängebrücke holen muss. Sicherheit hat oberstes Gebot.

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Monteure einer Spezialfirma haben das erste von vier Tragseilen der neuen Hängebrücke gehoben. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Monteure einer Spezialfirma haben das erste von vier Tragseilen der neuen Hängebrücke gehoben. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Einen Gitterboden wählte die Bauherrin nach unten, auf der Seite ist nur ein Maschendrahtgeflecht angebracht. «Wer da künftig rübergehe, solle durchaus ein «Chribeln» spüren», sagt Mathias Ulrich von der Sattel-Hochstuckli AG. «30 Prozent werden sich nicht rübertrauen», sagt Ruedi Marty, Hochstuckli-Verwaltungsrat. Er rechnet auch damit, dass sein Personal gelegentlich auch mal einen Ängstlichen von der Brücke holen muss, der sich nicht mehr vor- oder rückwärts zu bewegen getraut.

Die Brücke wird jeweils nur während der Betriebszeiten der Gondelbahn Sattel-Mostelberg zugänglich sein. Und während dieser Zeit hat ständig ein Mitarbeiter der Gondelbahn einen Blick auf das luftige Bauwerk. Zusätzlich wachen Videokameras und ein Windmesser. «Wenn der Wind Stärken von 50 Stundenkilometer erreicht, geht ohnehin niemand mehr auf die Brücke», prophezeit Marty.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.