SATTEL-HOCHSTUCKLI AG: Sattlerfäscht der Sattel-Hochstuckli-Aktionäre

Das Festzelt auf dem Parkplatz der Sattler Gondelbahn hatte am Samstagmorgen schon die zweite Nacht des Sattlerfäschts hinter sich. Schon ab 9 Uhr morgens begann es sich erneut zu füllen.

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Sattel Hochstuckli Bahnen AG im Winterbetrieb. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Sattel Hochstuckli Bahnen AG im Winterbetrieb. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Diesmal rückten aber nicht junge Festfreudige an, die sich auf eine feuchtfröhliche und durchtanzte Nacht freuten, sondern gestandene Aktionärinnen und Aktionäre der Sattel-Hochstuckli AG. Das Sattler Tourismusunternehmen hatte zu seiner diesjährigen Generalversammlung eingeladen. 

Besucherrekord
Die Sattel-Hochstuckli AG hat nach mehreren Aktienkapitalerhöhungen mittlerweile weit mehr als 2000 Aktionäre. Davon kommen regelmässig so viele an die Generalversammlung, dass dieser Anlass schon seit Jahren in einem Festzelt durchgeführt werden muss. Der Musikverein Sattel stellt dazu dem einheimischen Tourismusunternehmen sein Zelt zur Verfügung, das er für das Sattlerfäscht ohnehin immer Anfang August aufstellt. Letztes Jahr kamen 557 Aktionäre an die Versammlung, am Samstag waren es deren 602 neuer Rekord. Das sind mehr Leute, als die Gemeinde Alpthal hinter dem Hochstuckli Einwohner hat (527).
Die Aktionäre hiessen einen Geschäftsbericht und eine Rechnung über das letzte Geschäftsjahr gut, die ebenfalls Rekorde gebracht hatten. Das Unternehmen hatte erstmals in seiner Geschichte einen Umsatz von 3,2 Millionen Franken und nach hohen Abschreibungen erst noch 30 500 Gewinn erwirtschaftet. Die Anlagen des Unternehmens werden mit rund 10 Millionen Franken ausgewiesen, das Eigenkapital beläuft sich auf satte 4,7 Millionen Franken. Was insgesamt als sehr gesunde Bilanz bezeichnet werden kann. 

Seil wurde immer länger
Die Aktionäre erfuhren auch, wie an der mittlerweile drei Jahre alten Gondelbahn ein technisches Problem gelöst wurde. An der Bahn hatten starke Vibrationen unangenehmen Lärm verursacht. Verwaltungsrat Ruedi Marty benannte das Problem: «Das Seil hat sich extrem verlängert.» Im vergangenen Frühjahr sei das Seil deshalb ausgewechselt worden. Dabei habe die Sattel-Hochstuckli AG auch die Garantie erhalten, dass sich das neue Seil künftig nicht mehr von selbst verlängere. 

Bert Schnüriger


Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.