SATTEL: Verbotenes Fleisch angeboten

Gegen zwei Männer läuft ein Verfahren wegen illegaler Schlachtung von Tieren. Nun werden sie durch weitere Indizien zusätzlich belastet.

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Das Dorf Sattel, vom Ennetbach her gesehen. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Das Dorf Sattel, vom Ennetbach her gesehen. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Brüder S. sind auf ihrem Hof in Sattel Ende November von der Polizei und dem Kantonstierarzt beim verbotenen Schlachten eines Schafs erwischt worden. 14 weitere Tiere konnten damals vor einem möglicherweise grausamen Tod bewahrt werden. Denn es besteht der Verdacht, dass die Männer vorhatten, die Tiere zu schächten, also sie bei lebendigem Leib ausbluten lassen wollten.

Dies umso mehr, weil sich der Vorfall an dem Tag ereignete, als das islamische Fest Kurban Bayrami begonnen hatte. Denn für strenggläubige Muslime muss das Fleisch geschächtet sein. Zudem hielten sich potenzielle Abnehmer für das Fleisch vor Ort auf.
Mehrere Verfahren hängig

Nun deutet ein weiteres Indiz auf ein verbotenes Tun der Männer hin. Denn just am Tag der Schlachtung soll die Schwester der Männer geschächtetes Fleisch an muslimische Angestellte der Firma Victorinox in Ibach angeboten haben. Dies berichtete «20 Minuten». «Aus dem Umfeld der Firma sind bei uns Meldungen eingegangen, dass die Frau Fleisch angeboten habe», bestätigt Josef Risi, Kantonstierarzt der Urkantone.

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.