SCHADSTOFFE: Zentralschweizer Luftqualität ist ungenügend

In der Zentralschweiz haben die Luftschadstoffe Ozon, Feinstaub und Stickstoffdioxid die Grenzwerte im vergangenen Jahr oft überschritten.

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Sauber aber nicht rein: Die Luftqualität in der Zentralschweiz hat sich verbessert - wie hier in der Stadt Luzern. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Sauber aber nicht rein: Die Luftqualität in der Zentralschweiz hat sich verbessert - wie hier in der Stadt Luzern. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

In der Zentralschweiz wurden die Ozongrenzwerte im Jahr 2009 wie in den vergangenen Jahren immer noch grossflächig überschritten. Dies melden die Zentralschweizer Umweltdirektoren. Auch die Feinstaubbelastung lag in den besiedelten Gebieten und an verkehrsnahen Standorten vielerorts über den gesetzlichen Grenzwerten.

Wegen Wetter keine Spitzenbelastungen
Verkehrsnahe Standorte und dicht besiedelte Ortschaften wiesen auch erhöhte Stickstoffdioxidwerte auf, wie es in einer Mitteilung des Amt für Umweltschutz weiter heisst. Im Jahr 2009 wurden allerdings keine Spitzenbelastungen registriert, weil meteorologische Ausnahmesituationen wie langandauernde Inversionslagen oder Hitzeperioden ausblieben. Im Vergleich zum Vorjahr war bei den Jahresmittelwerten für Feinstaub und teilweise auch für Stickstoffdioxid aber eine leichte Zunahme zu verzeichnen.

Seit zehn Jahren wird die Luftqualität von den Zentralschweizer Kantonen mit dem gemeinsam betriebenen Messnetz «in-LUFT» beobachtet. Die Luftqualität stagniert seit einigen Jahren auf einem ungenügenden Niveau, obwohl sie im Vergleich zu den 90er-Jahren deutlich besser geworden ist.

rem