Schädliche Pflanze von Spielplatz verbannt

Bezirksgärtner haben die Kirschlorbeer-Hecken auf dem Kinderspielplatz am Küssnachter Quai entfernt. Der Grund dafür ist, dass die exotische Pflanze in verschiedenen Bereichen schädlich ist.

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Küssnachter Bezirksgärtner mit der neu gepflanzten Hainbuche. (Bild: PD)

Küssnachter Bezirksgärtner mit der neu gepflanzten Hainbuche. (Bild: PD)

Der Bezirk Küssnacht ersetzte die Kirschlorbeerhecken durch die einheimische Hainbuche, wie in einer Mitteilung zu lesen war. Weiterhin kann der Kirschlorbeer im Handel gekauft werden. Dies, obwohl die Pflanze wirtschaftliche, gesundheitliche und ökologische Schäden verursacht.

Der Kirschlorbeer behindert unter anderem die Waldverjüngung. Auch die Tierwelt hat keine Freude an der Pflanze: Nur drei Vogelarten ernähren sich von den Beeren dieses blausäurehaltigen Gewächses. Der einheimische Holunder beispielsweise wird von 62 Vogelarten genutzt.

pd/ks