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Schenkung will das Luzerner Sinfonieorchester weltweit an die Spitze bringen

Der Unternehmer Michael Pieper und seine Familie gründen einen Fonds für das Luzerner Sinfonieorchester. Das Gesamtkapital beträgt 15 Millionen Franken. Der Fonds sei nicht als Ersatz für öffentliche Subventionen gedacht. Sein Ziel ist, das Luzerner Sinfonieorchester in die "Champions League" der internationalen Toporchester zu bringen.
Mäzen Michael Pieper, der sich stärker beim Luzerner Sinfonieorchester engagiert, fotografiert im Hotel Radisson Blue in Luzern. (Bild: Roger Grüter)

Mäzen Michael Pieper, der sich stärker beim Luzerner Sinfonieorchester engagiert, fotografiert im Hotel Radisson Blue in Luzern. (Bild: Roger Grüter)

Michael Pieper aus Hergiswil zeigt sich als grosszügiger Musikliebhaber und Gönner. Der CEO der Artemis Group und seine Familie gründen den Michael und Emmy Lou Pieper Fonds (MEP). Damit bezweckt der Unternehmer die nachhaltige künstlerische und unternehmerische Entwicklung des Luzerner Sinfonieorchesters. Dies teilte das Luzerner Sinfonieorchester am Dienstagnachmittag mit.

Die Förderung festigt das Luzerner Ensemble an der Spitze der Schweizer Orchester. Zudem soll es als erstklassiger Klangkörper international positioniert und dessen musikalische Ausstrahlung als Residenzorchester im KKL Luzern erhöht werden. «Das Ziel ist es,» so Pieper an der Medienorientierung, «das Luzerner Sinfonieorchester in die Champions League der internationalen Toporchester zu bringen.»

«Die Mittel aus MEP-Fonds werden namentlich für Projekte eingesetzt, welche die qualitative Entwicklung und Ausstrahlung des Luzerner Sinfonieorchesters langfristig begünstigen und sein Potenzial verstärken», heisst es in der Mitteilung. Beispielsweise durch das Engagement herausragender Dirigenten und Solisten, die Finanzierung von internationalen Tourneen, die Programmierung von besonderen Zyklen, Tonaufnahme-Projekten und situativ für Vergrösserungen des Orchesters.

Hoffnung auf weitere Spender

Die Spende verstehe sich als eine Initialstiftung – in der Hoffnung, dass es zukünftig noch weitere Zustiftungen durch andere Spender geben werde. Der MEP-Fonds übernehme keineswegs die Aufgabe von öffentlichen Subventionen. Die Mittel aus dem Fonds würden nicht für die Finanzierung der Basiskosten des Orchesterbetriebs eingesetzt. «Vielmehr ergänzen sie die öffentlichen Subventionen wertsteigernd. Der MEP-Fonds ist mit einem Kapital von 15 Millionen Franken ausgestattet und nach dem Prinzip des Endowment-Modells eingerichtet», heisst es weiter.

Das Kapital wird nicht angetastet. Nur die realisierten Erträge werden für die Förderung des Luzerner Sinfonieorchesters eingesetzt. Die Wirkung des Fonds soll aufbauend, langfristig und über Generationen andauernd sein. Der Fonds wird vom Stifter Michael Pieper präsidiert, die Geschäftsführung übernimmt Intendant Numa Bischof Ullmann. Das unternehmerische Modell des Luzerner Sinfonieorchesters wird damit konsequent ausgebaut – in enger Partnerschaft mit der öffentlichen Hand, der Stiftung für das Luzerner Sinfonieorchester und allen weiteren Partnern und Förderern des Orchesters. Der MEP-Fonds dürfte eine der grössten privaten Schenkungen in der Schweiz an ein Sinfonieorchester sein.

Mit seinen über 200 Jahren ist das Orchester das älteste Sinfonieorchester der Schweiz. Es bietet rund 70 Stellen und wird vom gebürtigen New Yorker Chefdirigenten James Gaffigan geleitet. (pd/rgr/mat.)

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