SCHIENENAUSBAU: «Bahn 2030»: Schulterschluss für Ausbau

Zimmerberg-Basistunnel, Tiefbahnhof Luzern und der neue Axentunnel: das sind die Projekte, welche die Zentralschweizer Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs stützt.

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Der Rotsee-Ausbau gehört zum Projekt «Bahn 2030». (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Rotsee-Ausbau gehört zum Projekt «Bahn 2030». (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Diese Variante sieht Investitionen ins Schienennetz im Umfang von rund 21 Milliarden Franken vor. Die abgespeckte Variante zwei (12 Milliarden) ist als Alternative in der Schublade: Der Regional- bzw S-Bahnverkehr würde nicht substantiell gefördert, obwohl dort die Nachfrage im Personenverkehr gerade in diesem Bereich stark wächst, wie die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Nidwalden in einer Medienmitteilung schreibt.

Beschleunigung Luzern-Zürich
Unter «Bahn 2030» versteht man die Weiterentwicklung des schweizerischen Schienennetzes im Zeitraum von 2015 bis etwa 2040. Der Bundesrat ist vom Parlament beauftragt worden, bis Ende 2010 unter dem Titel ?Bahn 2030? eine neue Vorlage über die weitere Angebotsentwicklung und den weiteren Ausbau der Bahninfrastruktur in der Schweiz auszuarbeiten. Für «Bahn 2030» muss der Bundesrat zudem neue Finanzierungsquellen aufzeigen und insbesondere Infrastruktur-Massnahmen prüfen. Zu diesen Massnahmen gehören auch die Beschleunigung Luzern-Zürich mit Zimmerberg-Basistunnel II und die Neat-

Zufahrten im Norden und Süden wächst. 

rem