SCHIENENVERKEHR: 13 Milliarden für Ausbau der Gotthardachse

Der Schienenverkehr auf der Nord-Süd-Achse soll massiv ausgebaut werden. Davon würde auch der Kanton Luzern profitieren.

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Fahrt in den Neat-Stollen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Fahrt in den Neat-Stollen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Kantone an der Gotthardachse geben sich kämpferisch. Sie verlangen für den Ausbau der Bahninfrastruktur in ihrem Einzugsgebiet 13 Milliarden Franken. Doch das Geld könnte knapp werden. Dem Bund werden maximal 21 Milliarden Franken für sämtliche Ausbauprojekte zur Verfügung stehen.

Konkret profitiert von dem Vorstoss des Gotthard-Komitees auch der Kanton Luzern. So befindet sich unter den insgesamt elf Ausbauprojekten, die das Gotthard-Komitee fordert, auch der Tiefbahnhof in Luzern.

Die weiteren Infrastrukturprojekte in der Zentralschweiz sind: der Bau des Zimmerberg-Basistunnels, der Ausbau der Schienenkapazitäten rund um den Zugersee sowie ein neuer Eisenbahntunnel am Axen.

Wie viel Geld der Bund für die Bahn 2030 ausgeben wird, entscheidet sich 2010. Die eine Variante rechnet mit einem Investitionsbedarf von 12 Milliarden Franken, die andere mit 21 Milliarden Franken. Für das Gotthard-Komitee gilt es auch zu prüfen, inwieweit man die Bahnkunden zur Kasse bitten kann.

Dominik Buholzer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.