SCHINDELLEGI: Kühne und Nagel spürt die Wirtschaftskrise

Der Logistik-Konzern Kühne und Nagel aus Schindellegi präsentierte die Halbjahreszahlen: Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr von 11 auf 8,5 Milliarden Franken gesunken.

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Der Hauptsitz von Kühne + Nagel in Schindellegi. (Bild: Archiv PD)

Der Hauptsitz von Kühne + Nagel in Schindellegi. (Bild: Archiv PD)

Der Reingewinn sank im gleichen Zeitraum von 308 auf 258 Millionen Franken (minus 16 Prozent), wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt.

Der Rohertrag, die massgebliche Messgrösse für die Volumen- und Margenentwicklung eines Logistikunternehmens lag lediglich um 6,7 Prozent unter dem Wert der Vergleichsperiode, wie es weiter heisst.

Reinhard Lange, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Kühne + Nagel International AG sagt zu den Halbjahreszahlen: «Angesichts der äusserst schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Geschäfts- und Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2009 zufriedenstellend. In allen Geschäftsbereichen gelang es, Marktanteile hinzuzugewinnen und durch wertschöpfungsstarke Dienstleistungen und stringentes Kostenmanagement zur Verbesserung der Margen beizutragen. Wir sehen damit die Nachhaltigkeit unseres Geschäftsmodells bestätigt.»

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