SCHINDELLEGI: Schock für Ländlerkönig Carlo Brunner

Carlo Brunner hat bei der Gartenarbeit in den Rasenmäher gefasst – und verletzte sich dabei schwer an der rechten Hand. Der beliebte Volksmusiker fällt wochenlang aus.

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Carlo Brunner mit seiner Klarinette am Herassa Festival in Weggis 2002. (Bild: Remo Nägeli/Neue SZ)

Carlo Brunner mit seiner Klarinette am Herassa Festival in Weggis 2002. (Bild: Remo Nägeli/Neue SZ)

Es passierte am Mittwoch gegen Abend: Carlo Brunner mähte zu Hause in Schindellegi den Rasen – mit einem «ganz normalen, handelsüblichen Rasenmäher», wie er sagt. Und plötzlich passierte es: Brunner ist einen Moment unaufmerksam, fasst unten in den Mäher – das scharfe Grasmesser aber rotiert noch. Ein Schock. «Das war wie ein Todesstoss für mich!», erzählt der Ländlerkönig. «Ich hatte riesige Schmerzen, dachte, jetzt ist der Finger ab!»

Am Freitag weitere Untersuchungen

Sofort wurde Brunner ins Spital gebracht. Der Mittelfinger seiner rechten Hand ist schwer lädiert. Hand und Unterarm werden in eine Schiene gelegt. «Was genau ist, weiss ich noch nicht, ich habe Freitag eine eingehende Untersuchung im Spital. Da kommt aus, was genau gemacht werden muss, ob es eine Operation braucht – und wie lange ich ausfalle.» Fest steht: Brunner wird länger nicht mehr auf der Bühne stehen. «Ich gehe davon aus, dass ich wochenlang pausieren muss», sagt er.

Für die Fans des Ländlerkönigs ist das eine Hiobsbotschaft – sind doch bereits diverse Auftritte geplant. Gestern Abend hätte er in Bad Ragaz SG auftreten sollen, heute Abend in Büttikon SZ und morgen Samstag in Appenzell Innerrhoden. Allein im Mai und Juni stehen über 20 Konzerte auf dem Programm. Immerhin: Die Auftritte finden trotzdem statt – nur eben ohne Carlo Brunner.

«Irrsinniges Glück gehabt»

Brunner, der erst kürzlich seinen 58. Geburtstag feierte, gibt sich nach dem ersten Schock optimistisch. «Es scheint, als gäbe es ein Happy End.» Die Verletzung – davon geht der preisgekrönte Musiker aus – ist nicht so schwer wiegend, dass sie seine Karriere nachhaltig gefährdet. Selbstverständlich ist das aber nicht. «Ich habe irrsinniges Glück gehabt», sagt Brunner.

Pascal Imbach

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