SCHINDELLEGI/HAMBURG: HSV will von Kühne nicht mehr hören

Der Rundumschlag von Klaus-Michael Kühne hat ein Nachspiel. Der HSV verzichtet auf weitere Millionen des Schwyzer Logistik-Unternehmers.

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Klaus-Michael Kühne bleibt als Ehrenpräsident im Verwaltungsrat m Verwaltungsrat. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Klaus-Michael Kühne bleibt als Ehrenpräsident im Verwaltungsrat m Verwaltungsrat. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der deutsche Bundesligist Hamburger Sportverein (HSV) sollte mit den Millionen des Schwyzer Investors Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel) echte Fussballstars kaufen. Doch das tat der HSV nicht – zumindest aus Sicht des Milliardärs aus Schindellegi. Kühnes harsche Kritik an den Transfers stiess den HSV-Bossen sauer auf. Schliesslich wurde im Vorfeld vereinbart, dass sich Kühne nicht in die Belange des Vereins einmischt.

Ein Gespräch am Mittwoch zwischen den HSV-Verantwortlichen und Kühne brachte keine echte Besserung. Nun zieht der Verein einen Schlussstrich. Obwohl mit Kühne eigentlich eine Investition von 15 Millionen Euro abgesprochen war, will der HSV nun keine Kohle mehr vom steinreichen Unternehmer. Damit bleibt es bei den bisher investierten 12,5 Millionen, mit denen Kühne mit jeweils einem Drittel an sechs Profis und deren möglichen Transfererlösen beteiligt ist.

Yannick Nock

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.