SCHLACHT AM MORGARTEN: Der Pfeil, der die Wende brachte

Die Morgartenfeier verbindet Geschichte mit dem Heute. An der 693. Jahrzeit standen Reden, ein Pfeil und eine Kerze im Vordergrund.

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Das Dokument aus dem Jahr 1862 mit dem Pfeil, das die Unterallmeindkorporation in Arth aufbewahrt. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Das Dokument aus dem Jahr 1862 mit dem Pfeil, das die Unterallmeindkorporation in Arth aufbewahrt. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Nicht nur kriegerische Symbole spielten gestern an der 693. Jahrzeit der Schlacht am Morgarten eine wichtige Rolle. Domherr Guido Schnellmann entzündete am Ort der Jahrzeit in der Schornen eine Osterkerze. «Sie soll ein Zeichen des Friedens sein», mahnte er die Versammelten.

Symbolträchtiger Pfeil
Dann aber stand doch eine Waffe im Zentrum des Interesses: Es handelte sich um den historischen Pfeil des Ritters Heinrich von Hünenberg an der Letzi zu Arth, der die Eidgenossen vor der dohenden Gefahr durch den habsburgischen Heerestross gewarnt hatte. Der Pfeil war erstmals an einer Morgarten-Jahrzeit zu sehen. Bezirksammann Toni F. Zumbühl zeigte das symbolträchtige Objekt während seiner Ansprache. Es war jener Pfeil, der die Schlacht am Morgarten zwar nicht auslöste, aber den Eidgenossen einen «freundschaftlichen» Vorteil brachte.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».