Schlechteste Chriesi-Ernte seit über zehn Jahren

Hagel und Regen haben den Chriesi in der Zentralschweiz arg zugesetzt. Trotzdem sind die Preise nicht gestiegen.

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«Wir nehmen es halt immer so, wie es kommt»: Chriesibauer Josef Diener aus Kulmerau bei Triengen. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

«Wir nehmen es halt immer so, wie es kommt»: Chriesibauer Josef Diener aus Kulmerau bei Triengen. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Die Messlatte war dieses Jahr besonders hoch: Nach der absoluten Traumernte vom Sommer 2011 hatten sich die Chriesibauern in der Zentralschweiz zumindest eine gute Ernte erhofft. Doch nach dem kalten und regnerischen Frühling war klar, dass der Ertrag dieses Mal höchstens durchschnittlich sein würde. Kein Wunder, meinte Louis Suter, Präsident der Interessengemeinschaft Zuger Chriesi, Anfang Juni: «Es gibt ein mittelmässiges Jahr.»

Doch selbst diese Einschätzung erwies sich als zu optimistisch. Denn jetzt zeigt sich: Bei den Hochstammbäumen ist die Chriesi-Ernte im Kanton Zug so schlecht wie seit mindestens zehn Jahren nicht. «Es konnte lediglich ein Drittel der Menge des Vorjahres geerntet werden», erklärt Suter auf Anfrage unserer Zeitung.

Obwohl Chriesi heuer ein rares Gut sind, kosten sie nicht mehr als in anderen Jahren. So hat die Migros die Preise nicht erhöht, wie Rahel Probst, Sprecherin der Migros Luzern, sagt. «Die Migros Luzern setzt schon seit mehreren Jahren auf eine professionelle Chriesi-Produktion. Dies wirkt sich gerade auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen positiv aus», sagt sie.

Robert Knobel

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