SCHNEESPORT: Muotathaler mit Riecher für Lawinengefahr

Im Winter muss Xaver Holdener jeden Tag früh aus den Federn. Er liefert Daten zur Schnee- und Lawinensituation nach Davos.

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Xaver Holdener, der Muotathaler, der die Lawinen kommen spürt. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Xaver Holdener, der Muotathaler, der die Lawinen kommen spürt. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Seit seiner Kindheit befasst sich der Muotathaler mit Schnee: Im Juchli ob Muotathal auf 1200 Metern über Meer aufgewachsen, hatte er als Bub einen eineinhalbstündigen Schulweg ins Tal zurückzulegen. Im Winter war dies streng und gefährlich. «Vielleicht habe ich deshalb ein Gespür für den Schnee bekommen», sagt der 68-Jährige. Später war Holdener beim SAC und beim alpinen Rettungsdienst als Einsatzleiter tätig.

Zwar ist Holdener inzwischen pensioniert, doch seit 2004 arbeitet er als Regionalbeobachter für das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF). Gibt es innerhalb seines Gebietes Schnee, beurteilt er die Schnee- und Lawinensituation. Dies hat zur Konsequenz, dass er spätestens um 6 Uhr früh aufstehen muss. Denn um halb sieben Uhr wird seine Beurteilung in Davos erwartet. Das SLF erstellt anhand von schweizweit 50 Beobachtern das Regionalbulletin, das um 8 Uhr erscheint.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag.»