Schon das dritte Nein zum Naturpark

Nach Steinerberg und Riemenstalden entschied am Freitagabend Alpthal über den Naturpark. Das Mitmachen wurde sehr deutlich abgelehnt.

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Kirschbäume mit dem Mythen im Hintergrund. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Kirschbäume mit dem Mythen im Hintergrund. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Kleinere Gemeinden im Kanton Schwyz können im offenen Handmehr abschliessend über ihre Sachvorlagen entscheiden. Es braucht dort also keine Urnenabstimmung. Über das in 14 Gemeinden der Schwyzer Kantonsmitte zur Debatte stehende Projekt eines regionalen Naturparks Schwyz fiel darum der Entscheid bereits in Steinerberg und Riemenstalden. Gestern war Alpthal an der Reihe. Dort startete der Verpflichtungskredit von 6900 Franken für die Errichtungsphase des Parks mit einer schlechten Voraussetzung in die Debatte: Sowohl der Gemeinderat als auch die Rechnungsprüfungskommission beantragten ein Nein.

Im offenen Handmehr

Gemeindepräsident Urs Beeler schickte sich an, über den Gemeindebeitrag für die Startphase des Naturparks abstimmen zu lassen, als aus dem Saal der Zwischenruf «wir wollen eine Rekord-Ablehnung» kam. Sie traf denn auch ein: Der Beitrag der Gemeinde Alpthal wurde im offenen Handmehr mit 58 zu 0 Stimmen einstimmig abgelehnt.

Bert Schnüriger