SCHÜTZEN: «Schutz vor Waffengewalt wird es nie geben»

Die Schwyzer Schützen wehren sich gegen die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt». Sie sei überflüssig, sagt Toni Suter aus Steinen.

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Toni Suter, Aktuar der Schwyzer Kantonal-Schützengesellschaft. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Toni Suter, Aktuar der Schwyzer Kantonal-Schützengesellschaft. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Im Kanton Schwyz existieren 59 Schiessvereine. 1500 Schützen haben bisher die Lizenz zum Schiessen gelöst. Für jeden dieser Sportler müssen die Vereine nun in die Tasche greifen: Der Schweizerische Schiesssportverband (SSV) kassiert dieses Jahr einen «Schützenbatzen» von 5 Franken. Und auch die nächsten beiden Jahre will man die Vereine zur Kasse bitten. Das Geld wird für die Kampagne gegen die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» ( www-schutz-vor-waffengewalt.ch ) eingesetzt. So hat man es an der letztjährigen Delegiertenversammlung einstimmig beschlossen.

Toni Suter, Aktuar der Schwyzer Kantonal-Schützengesellschaft, hat für diese Initiative kein gutes Wort übrig: «Sie wird ihr Ziel mit Sicherheit verfehlen. Sie gaukelt falsche Sicherheit vor. Schutz vor Waffengewalt wird es nie geben», ist er überzeugt. Die Initiative sei deswegen «überflüssig». Denn man könne einen Menschen genauso mit Messer oder Hammer verletzen.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.