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SCHULE: Im Kanton Schwyz soll es keine zweisprachige Sek geben

An den Schwyzer Sekundarschulen sollen keine zweisprachigen Klassen mit deutscher und englischer Unterrichtssprache geführt werden. Dies hat der Regierungsrat am Montag in seiner Antwort auf eine Motion von Kantonsrat Andreas Meyerhans (CVP) erklärt.
Englisch wird im Kanton Schwyz nicht als zweite Unterrichtssprache eingesetzt werden. (Symbolbild / Archiv Neue LZ)

Englisch wird im Kanton Schwyz nicht als zweite Unterrichtssprache eingesetzt werden. (Symbolbild / Archiv Neue LZ)

Meyerhans fordert in seinem Vorstoss, dass die Sekundarschulen künftig besondere Klassen für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sollen führen können. Er will mit dem neuen Angebot die Abwanderung von Oberstufenschülern von den öffentlichen Schulen zu Privatschulen stoppen. Gemäss Meyerhans ist vor allem im Bezirk Höfe die öffentliche Schule gegenüber international ausgerichteten privaten Schulen ins Hintertreffen geraten.

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsparlament aber, die Motion von Meyerhans nicht erheblich zu erklären. Mit einer zusätzlichen Leistungsklasse würde eine Art Untergymnasium in der Volksschule eingerichtet, schreibt er in seiner Antwort.

Gemäss Regierungsrat hat sich die Sekundarstufe I mit den drei Schultypen Werk-, Real- und Sekundarschule bewährt. Das System ist demnach auch Garant für eine vergleichbare Ausbildung im ganzen Kanton. Nach der obligatorischen Schulzeit hätten die Jugendlichen noch ausreichend Möglichkeiten, ihre Stärken in der Berufsbildung oder am Gymnasium weiter zu entwickeln, schreibt die Exekutive.

Die Kantonsregierung verweist darauf, dass die Sekundarschulen ab dem nun startenden Schuljahr mehr Möglichkeiten bei der Ausgestaltung der Stundentafeln hätten. Diese Flexibilisierung habe gegenüber einem bilingualen Unterricht den Vorteil, dass Schüler nicht nur einseitig in einer Sprache gefördert würden, sondern in verschiedenen Fächern, schreibt der Regierungsrat.

Motionär und Regierungsrat gehen davon aus, dass die privaten Schulen auch wegen ihren Tagesstrukturen attraktiv sind. Öffentliche Schulen hätten ebenfalls die Möglichkeit, ein solches Angebot einzurichten, schreibt der Regierungsrat. (sda)

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