Schulklassen erhalten iPad oder iPod

Auf iPhone im Unterricht folgen nun iPads und iPods. Am Freitag startete der neue Schulversuch in Goldau.

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Bereits ein Bild aus alten Tagen. Kinder der Goldauer Schule lernen mit einem iPhone. (Bild: Erhard Gick (Neue SZ))

Bereits ein Bild aus alten Tagen. Kinder der Goldauer Schule lernen mit einem iPhone. (Bild: Erhard Gick (Neue SZ))

In diesen Tagen startet die Pädagogische Hochschule Schwyz in Goldau mit «Digitaler Alltag» das Nachfolgeprojekt des international viel beachteten iPhone-Schulversuchs. Dieses Mal nehmen gleich drei Primarklassen am Projekt teil. Dabei werden sämtliche Schulkinder einer 3. und einer 5. Klasse in Goldau mit persönlichen iPod touch und zusätzlich eine 5. Klasse in Arth mit iPads ausgestattet.

Zu Beginn des Schulversuchs bleiben die Geräte im Schulzimmer. Vorerst gehe es darum, gemeinsam mit den Kindern die Chancen und Gefahren mobiler Kleincomputer zu erfahren. An einem Infoabend werden die Eltern dann eingehender über Gerät und Nutzung informiert und so auch ins Projekt miteinbezogen. Dieses dauert bis zum Sommer 2013.

Im Sommer 2009 wurden alle Kinder einer 5. Klasse der Projektschule Goldau mit einem iPhone ausgestattet. Der zweijährige Pilotversuch fand international Beachtung. Die Projektleitung wertet den Versuch als Erfolg, konnten doch zahlreiche Erkenntnisse gewonnen werden. So stellte sich unter anderem heraus, dass die Kinder das iPhone lediglich während 10 bis 15 Prozent des Unterrichts einsetzten, dafür aber auch in der Freizeit mit den Geräten lernten.

Andreas Oppliger

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>