Schulleiter springt im letzten Moment ab

Nach längerer Suche kommunizierte der Bezirk Schwyz bereits den Namen des neuen Schulleiters in Oberarth. Zu früh, wie sich herausstellte.

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Blick in eine Schulklasse der Mittelpunktschule in Oberarth. (Bild: Archiv Neue SZ)

Blick in eine Schulklasse der Mittelpunktschule in Oberarth. (Bild: Archiv Neue SZ)

Nach langer Suche schien der Bezirk Schwyz endlich am Ziel: Im Mai wurde ein neuer Schulleiter für die Mittelpunktschule Oberarth gefunden. Dieser amtet aktuell im Kanton Aargau als Schulleiter und hätte die Stelle in der Gemeinde Arth per Anfang nächstes Schuljahr antreten sollen. Doch das kantonale Amt für Volksschulen sah die Bedingungen für die Erteilung der Schulleiterbewilligung nicht erfüllt – und erteilte eine solche lediglich für ein Jahr befristet. «Das macht die Stelle verständlicherweise nicht mehr sehr attraktiv», sagt Markus Probst, Vorsteher des Amtes für Volksschulen. Der angehende Schulleiter entschied sich daher, die Stelle nicht antreten zu wollen.

Zu wenig Schulleiter

Der Bezirk Schwyz arbeitet nun an einer provisorischen Lösung. Schulpräsident Heinz Schelbert rechnet damit, dass die Zeit ohne Schulleiter mindestens ein halbes Jahr andauern wird. Denn vor oder während der Sommerferien eine Schulleiter-Stelle auszuschreiben, sei wenig erfolgversprechend. Bereits heute mangelt es im Kanton Schwyz an Lehrpersonen mit einer Schulleiterausbildung. Diese Situation dürfte sich noch verschärfen.

Andreas Oppliger/ks

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