SCHULPROJEKT: «iPhone-Schüler» schlagen sich gut

Seit einem Jahr benützen 17 Goldauer Primarschüler in Schule und Freizeit ein iPhone. Sie sprechen nun besser französisch.

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Beat Döbeli, Dozent an der PHZ Schwyz in Goldau. (Bild Harry Ziegler/Neue SZ)

Beat Döbeli, Dozent an der PHZ Schwyz in Goldau. (Bild Harry Ziegler/Neue SZ)

Das Projekt der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) in Goldau hat hohe Wellen geworfen: In einer fünften Primarklasse wurden letztes Jahr alle 17 Schüler gratis mit einem iPhone ausgerüstet – zum schulischen und persönlichen Gebrauch. Ziel des zweijährigen Forschungsprojekts ist es, herauszufinden, ob sich multifunktionale Handys in den Schul- und Lernbetrieb integrieren lassen oder ob von solchen Geräten abzuraten ist.

Ermutigende Resultate
Nun ist Halbzeit, und Projektleiter Beat Döbeli zieht ein erstes Mal Bilanz: «Nicht nur ich bin mit dem bisherigen Projektverlauf zufrieden, auch die Eltern, die Schüler, der Klassenlehrer Christian Neff und die Schulleitung sind es.» Erste Erkenntnis: Das iPhone ersetzt andere Medien in den Schulzimmern nicht vollständig. Dennoch zeigt der Versuch auch Erstaunliches: «Die Aussprache in Französisch ist bei Schülern der iPhone-Klasse zum Beispiel deutlich besser als bei den übrigen», sagt Döbeli. In Christan Neffs Klasse werden die iPhones während 10 bis 15 Prozent der Unterrichtszeit eingesetzt. «Nach einer aufregenden Startphase gehen die Schüler mit dem Handy inzwischen sehr unaufgeregt um.» Manche würden ihr Telefon über Mittag oder über Nacht gar in der Schule liegen lassen.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».