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SCHULRAUMENTWICKLUNG: Planungsstopp für das Heilpädagogische Zentrum Innerschwyz

Verschiedene Raumbedürfnisse aller Schulen im inneren Kantonsteil machen eine Gesamtsicht für die Schulraumentwicklung notwendig. Deshalb erarbeitet das Hochbauamt bis Ende 2016 ein Konzept als Planungsgrundlage für die ganze Schullandschaft. Damit wird auch der Standort für den in Goldau geplanten Neubau des Heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz (HZI) nochmals überprüft.
Der geplante Standort (markierte grüne Fläche) der HZI in Goldau wird nun noch einmal überprüft. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der geplante Standort (markierte grüne Fläche) der HZI in Goldau wird nun noch einmal überprüft. (Bild: Archiv Neue LZ)

Im Betrachtungsumfeld von Mittelschulen, Berufsschulen, Pädagogischen Hochschulen und Sonderschulen entwickelt sich nicht jeder Bereich gleich schnell und gleich gross. Schwerpunkte müssen erkannt und die Mittel gezielt dort eingesetzt werden, wo der Bedarf in der Gesamtbetrachtung auch tatsächlich vorhanden ist. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Prioritäten bedarfsgerecht gesetzt werden. Deshalb hat der Regierungsrat beschlossen, ein Gesamtkonzept «Schulraumentwicklung Innerschwyz» zu erarbeiten. Ohne Vorliegen eines Gesamtkonzepts für die Schulraumentwicklung im inneren Kantonsteil besteht die Gefahr, dass einzelne Projekte in der politischen Akzeptanz chancenlos sind. Die Entwicklungen der einzelnen Schulen wären dadurch gefährdet, heisst es in einer Medienmitteilung des Baudepartementes des Kantons Schwyz vom Montag. Im Gesamtkonzept sollen der Bedarf bis 2030 ermittelt und die Standortentwicklungen aller Schulen aufgezeigt werden.

Ergänzungsbau für PHSZ notwendig

Die Pädagogische Hochschule Schwyz (PHSZ) wurde vor zehn Jahren für 240 Studierende gebaut. Heute gehen hier rund 340 Bachelorstudierende, 50 Diplomerweiterungsstudierende, 50 Teilneh-mende des Vorbereitungskurses, zahlreiche Teilnehmende an Beratungen oder Weiterbildungen sowie Besucher des Medienzentrums ein und aus. Zudem ist die Anzahl an Mitarbeitenden auf über 100 Personen angestiegen. In den letzten Jahren wurden immer wieder Massnahmen zu internen Optimierungen vorgenommen. Auf das Studienjahr 2016/2017 sind jedoch Raumerweiterungen unumgänglich. Dieser Bedarf kann kurzfristig mit Provisorien sichergestellt wer den. Die Planung bis 2019 kommt jedoch zum Schluss, dass die prognostizierte Entwicklung langfristig nur über einen Ergänzungsbau realisiert werden kann.

HZI bis mindestens 2024 in Ibach

Die heutige Schulanlage des Heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz (HZI) an der Gotthardstrasse in Ibach ist im Eigentum der Gemeinde Schwyz und seit 1974 vom Kanton gemietet. Die Gemeinde Schwyz realisiert in direkter Nachbarschaft das neue Alterszentrum Rubiswil, welches im Herbst 2016 bezogen wird. Für einen allfälligen späteren Erweiterungsbau müsste das Gebäude der HZI weichen. In der Zwischenzeit hat sich jedoch die Ausgangslage verändert. Der Bedarf nach einem baldigen Erweiterungsbau des Alterszentrums Rubiswil hat sich um viele Jahre nach hinten verschoben. Mit dem Abbruch des bestehenden Altersheimgebäudes würde somit ein Areal für eine Neubauplanung der HZI zur Verfügung stehen. Der Gemeinderat Schwyz hatte deshalb im Nachgang zur Rückweisung des Verpflichtungskredits seine Bereitschaft zu einer Kooperation erneuert. Erste Gespräche haben bereits stattgefunden und der Mietvertrag für das HZI in Schwyz konnte um acht Jahre bis 2024 verlängert werden. Diese und weitere Optionen werden im Rahmen des Schulraumentwicklungskonzepts geprüft. Erst nach Vorliegen des Gesamtkonzepts Ende 2016 können die weiteren Schritte beschlossen werden.

pd/zim

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