Schutznetze für Strasse beim Gibelhorn

Die Strasse beim Gibelhorn soll besser vor Naturgefahren wie Steinschlägen geschützt werden. Am Montag beginnt die beidseitige Schutznetzmontage.

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Der Horärank am Gibelhorn wird ausgebaut. (Bild: Archiv Erhard Gick/Neue SZ)

Der Horärank am Gibelhorn wird ausgebaut. (Bild: Archiv Erhard Gick/Neue SZ)

Auf der Strasse beim Gibelhorn wird momentan an zwei Entwässerungsableitungen, welche das Strassenwasser direkt in die Muota ableiten sollen, gearbeitet. Parallel dazu beginnen am Montag die Arbeiten zum Schutz gegen Steinschlag.

Mehr Sicherheit für Verkehrsteilnehmer

Auf einer Länge von rund 1900 Metern werden oberhalb der Strasse die Schutznetze gestellt. Je nach Gefährdungsgrad der Strasse durch die obenliegenden Felswände werden unterschiedlich starke Netze mit unterschiedlichen Energieklassen zum Einsatz kommen. Damit könne ein hoher Grad an Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer gewährleistet werden, wie das Schwyzer Baudepartement am Mittwoch mitteilt. Auch seltene Felsabbrüche wie jener vom 31. Dezember 2007sollen sich mit den modernen Hochleistungsnetzen beherrschen lassen.

Die Montage der Sicherheitsnetze verursache nur geringe Verkehrseinschränkungen. Bei der Anlieferung des Baumaterials ergeben sich lokale und kurzfristige Behinderungen. Ab anfangs Juni bis im September 2012 muss im Bereich der neuen Felsabdeckungen aus Sicherheits- und Platzgründen der Verkehr einspurig geführt werden.

pd/bep