SCHWEINEGRIPPE: Grösste Impfmuffel wohnen im Kanton Luzern

Die Zahl der an Schweinegrippe Erkrankten in der Schweiz ist rückläufig. Was die Impfwilligkeit anbelangt, zeigt sich in der Zentralschweiz ein äusserst unterschiedliches Bild.

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Schweinegrippe-Impfstoffe. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Schweinegrippe-Impfstoffe. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Am grössten war die Impfbereitschaft in Obwalden. Im rund 34'000 Einwohner zählenden Kanton liessen sich knapp 4500 Personen impfen. Damit lag die Durchimpfungsrate bei rund 13 Prozent. Auch in Nidwalden und Zug wollten relativ viele auf Nummer sicher gehen. In beiden Kantonen liegt die Durchimpfungsrate bei knapp 12 Prozent. Etwas weniger impfwillig waren die Einwohner im Kanton Luzern. Hier liessen sich ersten Schätzungen zufolge laut Kantonsärztin Annalis Marty rund 10 Prozent impfen. Das Schlusslicht bildet im Augenblick der Kanton Schwyz mit rund 8 Prozent der Bevölkerung, die sich impfen liessen (Stand November; bei den anderen Kantonen ist der Dezember miteingerechnet). Im Kanton Uri wurden keine Zahlen erhoben.

Eines ist sämtlichen Kantonen gemein: Sie haben Impfstoff übrig. Alleine im Luzerner Kantonsspital liegen über 5000 Dosen im Kühlraum, im Kanton Zug sind es einige tausend; in Nidwalden und Obwalden nur noch wenige.

Simone Hinnen

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