SCHWEINEGRIPPE: Impfstoff-Lieferungen sorgen für Verwirrung

Solothurn impft bereits seit vergangenem Samstag. Andere Kantone dagegen warten noch immer darauf. «Irritiert sind wir alle», tönt es aus der Zentralschweiz.

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Eine Impfung wird gesetzt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Eine Impfung wird gesetzt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

In Solothurn wurden erste Patienten bereits geimpft und in anderen Kantonen, etwa St. Gallen oder Zug, ist der Impfstoff bereits eingetroffen. Das sorgt auch in der Zentralschweiz für Verwirrung. Ursprünglich hatte das Bundesamt für Gesundheit den Kantonen kommuniziert, dass alle gleichzeitig mit dem Impfstoff beliefert werden. Der Schwyzer Kantonsarzt Svend Capol: «Irritiert sind wir alle, dass wir erst jetzt mit Impfen beginnen können.» Die Auslieferung des Impfstoffs im Kanton Schwyz erfolge diese Woche an die Spitäler. Ab dann können die Ärzte den Impfstoff bestellen.

Hans-Peter Roost, stellvertretender Luzerner Kantonsarzt, sagte auf Anfrage: «Von den Impfungen in Solothurn habe ich keine Kenntnis. Erfreulich ist zumindest die Tatsache, dass die Impfstoff-Hersteller nun doch früher als zunächst angekündigt liefern können. Denn es ist ein Wettlauf mit der Zeit: Je früher wir mit Impfen beginnen können, umso besser ist das angesichts der deutlich ansteigenden Fallzahlen.»

Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag im Inlandteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.