SCHWEIZER LANDESMUSEEN: Grosse Ehre für Schwyzer Museum

Ab Anfang 2010 wird die Schwei­zer Museumslandschaft neu geordnet. Das Forum Schweizer Geschichte in Schwyz bleibt ein Schweizer Landesmuseum.

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Das mit einer Feuersonne angestrahlte Forum der Schweizer Geschichte in Schwyz am Schwyzer Gemeindefest 2003. (Bild pd)

Das mit einer Feuersonne angestrahlte Forum der Schweizer Geschichte in Schwyz am Schwyzer Gemeindefest 2003. (Bild pd)

Der Bundesrat hat am Freitag beschlos­sen, das Gesetz über die Museen und Sammlungen des Bundes auf Anfang Jahr 2010 in Kraft zu setzen, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) mitteilte.

Mit dem Gesetz erhalten die Institutionen des Bundes einen einheitlichen Grundauftrag. Zudem wird die Rechtsgrundlage für das Schweizerische Nationalmuseum geschaffen. Demnach soll die bisherige Musee-Suisse-Gruppe zu einer öffentlich-rechtlichen Anstalt verselbständigt und von acht auf vier «kulturhistorische» Institutionen redimensioniert werden.

Nur noch vier Schweizer Landesmuseen
Zum Nationalmuseum gehören neu noch das Landesmuseum in Zürich, das Schloss Prangins, das Forum der Schweizer Geschichte Schwyz sowie das Sammlungszentrum Affoltern am Albis. Ziel des Gesetzes ist es, die Aktivitäten des Bundes im Museumsbereich besser aufeinander abzustimmen und die Grundlage für eine umfassende Museumspolitik zu schaffen.

Der Bund verwaltet neben den vier Institutionen des künftigen Nationalmuseums elf weitere Museen und besitzt zudem zahlreiche Sammlungen. Ebenfalls auf Anfang Jahr wird die Verordnung über den Museumsfonds des BAK in Kraft gesetzt.

Der Fonds erlaubt es den direkt dem BAK unterstellten Museen - dem Museum für Musikautomaten in Seewen (SO), dem Museo Vela in Ligornetto und dem Museum der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur - ihre selbst erwirtschafteten Einnahmen für eigene Zwecke einzusetzen.

ap